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Die Langzeitblutdruckmessung ist eine
hervorragende Untersuchung zur Erfassung des individuellen
Blutdruckverlaufs über 24 Stunden. Sie ist vollkommen
schmerzlos: Eine Blutdruckmanschette wird am Oberarm angelegt
und ein kleines Aufzeichnungskästchen wird am Gürtel
befestigt. Das Tragen eines weiten und nicht eng anliegenden
Oberteils ist ratsam, so dass das Kästchen diskret
unter dem Pullover o.ä. verschwindet. Das Gerät
misst nun in regelmäßigen Abständen (tagsüber
viertelstündlich und nachts halbstündlich) den
Blutdruck, wobei die Messwerte gespeichert werden. Um
möglichst „lebensnahe“ Werte zu bekommen,
sollte man den gewohnten Tagesablauf beibehalten, nur
auf Schwimmen, Duschen und Baden muss man verzichten.
Am nächsten Tag wird das Gerät wieder in der
Praxis abgegeben und die Aufzeichnung per Computer ausgewertet.
Wann sollten Sie u.a. eine Langzeitblutdruckmessung
durchführen lassen?
- wenn wiederholt erhöhte Werte gemessen wurden,
d.h. über 135/85 mmHg. In dieser Situation ist
noch vor Einleitung einer Therapie zunächst zu
klären, ob überhaupt eine behandlungsbedürftige
arterielle Hypertonie vorliegt.
- zur Optimierung der medikamentösen Therapie,
wenn Sie bereits blutdrucksenkende Medikamente einnehmen
- wenn nicht sicher ist, ob die antihypertensive Therapie
überhaupt noch erforderlich ist, weil beispielsweise
Übergewicht abgenommen oder der Alkoholkonsum deutlich
eingeschränkt wurde.
Wann kann man auf eine Langzeitblutdruckmessung
verzichten?
- Wenn die Werte in Ruhe bereits deutlich überhöht
sind.
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www.hochdruck-aktuell.de
Buchtipps zum Thema:
Bluthochdruck-was man wissen muß.
Hans-Dieter Faulhaber
Bei: Südwest-Verlag
Bluthochdruck.Medizinisches Wissen
Wolfram Delius
Bei: Hirzel.S.Verlag
Bluthochdruck: Endlich wieder gute Werte
Martin Middeke
Bei:Trias-Verlag
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