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Die Magenspiegelung ist die wichtigste Untersuchung zur
frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Speiseröhre,
des Magens, des 12-Fingerdarmes und des oberen Dünndarmes.
Nur so ist es möglich, die genannten Organe unter
direkter Sicht zu untersuchen und Gewebeproben aus auffälligen
Veränderungen zu nehmen. Das macht die Magenspiegelung
allen anderen Methoden wie z.B. Röntgenuntersuchungen
weit überlegen.
Durch die Verwendung dünner und biegsamer Geräte
ist die Magenspiegelung heute nicht mehr belastend für
den Patienten; sie dauert lediglich zwischen 3 und 5 Minuten.
Selbstverständlich kann der Patient bei uns auch
eine sog. „Beruhigungsspritze“ bekommen, so
dass die Untersuchung gewissermaßen „verschlafen“
wird. In diesem Fall muss eine Begleitperson zur Verfügung
stehen, die den Patienten abholt, da das Autofahren an
diesem Tag nicht mehr erlaubt ist. Als Vorbereitung ist
es erforderlich, dass gerinnungshemmende Medikamente wie
Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) eine Woche vor
der Untersuchung abgesetzt werden und der Pat. mit leerem
Magen, also nüchtern erscheint. Sollte der Pat. Antikoagulantien,
wie z.B. Markumar einnehmen, sind u. U. umfassendere Vorbereitungen
in Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.
Wann sollten Sie u.a. eine Magenspiegelung
durchführen lassen?
- länger anhaltendes Sodbrennen
- Oberbauchdruck, Völlegefühl, Übelkeit
- kaffeesatzartiges Erbrechen oder Absetzen von Teerstuhl,
dies kann ein Hinweis auf eine innere Blutung sein
- unklare Blutarmut (Anämie)
- Gewichtsverlust.
- bei anhaltenden Durchfällen
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