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Der Ultraschall der Bauchorgane erlaubt eine
rasche, schmerzfreie und jederzeit ohne großen Aufwand
wiederholbare Untersuchung folgender Organe:
Leber, Gallenblase einschließlich der Gallengänge,
Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Milz, Nieren und ableitende
Harnwege, Harnblase, Blutgefäße des Bauchraumes
wie Pfortader, Hohlvene und Hauptschlagader (Aorta).
Wann sollten Sie diese Untersuchung
u.a. durchführen lassen?
- bei Bauchschmerzen, hier ist beispielsweise das Vorhandensein
von Gallensteinen zu klären
- bei Erhöhung der sog. „Leberwerte“,
dazu wird die Größe und Beschaffenheit der
Leber untersucht
- bei Blut im Urin, hier geht es um die Beurteilung
der Nieren und der Harnblase
- bei bekannter Hypertonie, hier ist insbesondere die
Nierengröße interessant sowie die Beurteilung
der Aorta auf evt. Verkalkungen oder Erweiterungen (Aneurysma)
- bei Gelbsucht (Ikterus): hier spielt wieder die Beurteilung
der Leber eine Rolle, ob z.B. eine Leberzirrhose (Leberschrumpfung)
vorliegt oder ein Abflusshindernis im Gallengang besteht
- bei Vergrößerung des Bauchumfanges: hier
können eine Bauchwassersucht (Aszites) oder auch
Tumore im Bauchraum vorliegen
Was kann diese Methode nicht?
- ausreichende Beurteilung von Magen und Darm, dafür
ist die Magen- und Darmspiegelung (Gastro- und Coloskopie)
erforderlich
- Beurteilung von Knochen
- die sichere Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen
Veränderungen, z. B. bei Leberrundherden. Hier
ist meist ein zweites bildgebendes Verfahren und/oder
die Probenentnahme (Biopsie) nötig.
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Buchtipps zum Thema
Steine im Körper-Gallensteine. Diagnose-Behandlung
Friedrich A. Weiser
Verlagshaus der Ärzte
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